Kategorie: Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Landkreis Cham
Pressemitteilung Jahrestagung 2011
Unterallgäu Aktiv GmbH empfängt bayernweites Kompetenznetzwerk
Jahrestagung der Bayerischen Regionalmanagements in Ottobeuren
Von einander Lernen und die Regionen in Bayern stärker zu vernetzen sind die zentralen Ziele des Zusammenschlusses „Bayern regional – Kompetenznetzwerk Regionalmanagements in Bayern“. Das im Jahre 2005 gegründete Netzwerk dient in erster Linie einem besseren Informationsfluss zwischen den bayerischen Regionalmanagementinitiativen und versteht sich als Organisation, die wichtige Erfahrungswerte aus der praktischen Arbeit in politische Prozesse einbringt. Das Netzwerk zählt derzeit 28 Mitglieder.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Fachtagung am 21./22. Juli im Hotel Hirsch in Ottobeuren standen interessante Vorträge und Statements zur Städtebauförderung und zur zukünftigen Förderpolitik der Europäischen Union für den ländlichen Raum. Namhafte Referenten wie der EU-Parlamentarier Manfred Weber, Carsten Jansen vom Deutschen Städte- und Gemeindebund, Dr. Angelika Schaller vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium sowie Christine Herrgott vom Bayerischen Wirtschafts-ministerium diskutierten intensiv mit den Tagungsgästen.
Dr. Markus Lemberger, Regionalmanager im Landkreis Cham, begrüßte als Netzwerksprecher die insgesamt rund 50 Teilnehmer der Jahrestagung und bedankte sich bei Michael Stoiber, Geschäftsführer der Unterallgäu Aktiv GmbH, für die umfangreiche Organisation der Veranstaltung.
Nach der Begrüßung durch Ottobeurens 1. Bürgermeister Bernd Schäfer, stellte Landrat Hans-Joachim Weirather in seinem Grußwort die große Bedeutung des Regionalmanagements für den Landkreis Unterallgäu heraus. „Mit der Unterallgäu Aktiv GmbH besitzt der Landkreis Unterallgäu eine Organisation, um - im wahrsten Sinne des Wortes - aktiv den großen Herausforderung ländlicher Regionen zu begegnen“, so der Landrat. Wie dies gelingen kann, zeigen die zahlreichen Projekte und Initiativen der Gesellschaft, die den Tagungsgästen in einem multimedialen Beitrag näher gebracht wurden.
Großes Interesse zeigten die Teilnehmer auch an den laufenden Aktivitäten und Projekten auf Allgäuebene. Stefan Nitschke, Regionalmanager der Allgäu GmbH, informierte mit seinem Vortrag „Marke Allgäu – Steigerung und Sicherung der regionalen Wertschöpfung“ über den laufenden Prozess der Dachmarke Allgäu. Carsten Jansen vom Deutschen Städte- und Gemeindebund referierte im Anschluss über Programme und Innovationen in der Orts- und Regionalentwicklung am Beispiel der Städtebauförderung.
Über die zukünftige Förderpolitik der Europäischen Union für den ländlichen Raum referierte Manfred Weber. Als Mitglied des Europäischen Parlaments forderte er die anwesenden Regionalmanager auf, ihm ihre Ansichten und Anregungen für die künftige Regionalpolitik mit auf den Weg zu geben. Das Netzwerk wird hierfür entsprechende Stellungnahmen vorbereiten.
Zum Abschluss des ersten Tages konnten sich die Gäste selbst ein Bild von einem mit Leadergeldern geförderten Projekt machen. Das LEADER+-Projekt „K-Wood: Erlebnispädagogische Landschaft“ in Klosterwald stieß bei den Besuchern auf großes Interesse und sehr positive Resonanz. Alternativ wurde auch eine geführte Besichtigung der Basilika und Benediktinerabtei in Ottobeuren angeboten.
Am Freitag, den 22. Juli, ging es abschließend im Rahmen einer internen Fachsitzung vornehmlich um die Organisationsstrukturen des Netzwerkes. Unter anderem wurden so genannte Regionalsprecher für die im Netzwerk vertretenen Regierungsbezirke gewählt. Für Schwaben ist Michael Stoiber, Geschäftsführer der Unterallgäu Aktiv GmbH, zuständig. Dr. Markus Lemberger wurde als Netzwerksprecher bestätigt.
